Katzenhilfe Hannover e.V.
Katzenhilfe Hannover e.V.

3. Dezember – Frida & Frodo

Hallo liebe Katzenfreunde,

wir sind Frida (eine wunderschöne, aber sehr, sehr scheue Glückskatze) und Frodo (ein großer grauer Kater). Wir werden seit 2014, seitdem in unserem „Zuhause“ von der Katzenhilfe Hannover eine Kastrationsaktion durchgeführt worden ist, von ganz lieben und zuverlässigen Frauen (die als Futterplatz-Betreuerinnen die Katzenhilfe Hannover unterstützen) täglich versorgt.

Als Straßenkatzen, die der Verein u.a. betreut, bekommen wir eine Rundumversorgung. Täglich werden uns tolle Dosen- und Trockenfutter, frisches Wasser oder Katzenmilch und auch mal Leckerlis gebracht. Manche Betreuerinnen gönnen uns sogar auch mal abgekochtes Hühnerfleisch oder Thunfisch. Mmmhhh, das ist dann mal etwas anderes und wir freuen uns sehr darüber.

 

Unser Futterunterstand wird toll sauber gehalten, damit wir keine Infektionen bekommen und damit es keinen Ärger mit der Firmenleitung gibt. Und was wir auch ganz toll finden, ist, dass die Betreuerinnen mit uns sprechen. Sie stellen nicht einfach nur das Futter hin und gehen wieder. Auf diese Ansprache reagieren wir auch, indem wir gleich angelaufen kommen, wenn man uns ruft.

Geht es uns mal schlecht oder fällt unseren Betreuerinnen auf, dass wir gesundheitliche Probleme haben könnten, dann geben sie der Katzenhilfe Bescheid und wir werden erneut eingefangen und zum Tierarzt gebracht. Dann haben wir zwar Stress, aber was muss, das muss. Es soll uns ja schließlich gesundheitlich gut gehen.

 

Eine der Betreuerinnen, die Sylvia, versorgt uns schon seit Jahren.

 

Sylvia und Frodo in Aktion

 

Sie tut das schon, seitdem wir damals eingefangen worden sind, und sie hat uns auch unsere Namen gegeben. Das hat ihr die eine Frau von der Katzenhilfe angeboten. Es ist auch einfach viel schöner mit einem Namen angesprochen zu werden. Eigentlich können wir uns immer auf die Betreuerinnen verlassen und haben auch schon einige kennenlernen dürfen. Es gab auch schon einige Wechsel, da die Frauen sich entweder beruflich verändert haben und damit verbunden in eine andere Stadt gezogen sind oder eine Familie gegründet haben. Um uns haben sich schon eine Ulrike, Yvonne, Ursel, Marina, Michelle, Marisa, Julia, Zora, Katja, Samanta, Lydia, noch eine Michelle und Frauke gekümmert. Auch ein Andreas war mal dabei. Derzeit werden wir neben Sylvia noch von Regina, Nadia, Bianca, Tanja und Eva versorgt. Es gibt auch noch Tine, die hat aber gerade ein Baby bekommen und nimmt sich deswegen gerade noch eine Auszeit, weswegen hin und wieder die Zora zu uns kommt. Ihr seht, wir haben schon einige Betreuerinnen gehabt.

 

Damals in 2014 waren wir noch viel, viel mehr Katzen, die hier gelebt haben. Unser Zuhause ist eine Art Resthof. Hier haben wir damals mit 36 erwachsenen Katzen gelebt. Einige der Katzen hatten zudem Kitten. Da wir alle nicht kastriert waren, wurden wir von der Katzenhilfe Hannover eingefangen, kastriert, tierärztlich versorgt und die Kitten zogen alle auf Pflegeplätze des Vereins, um dann vermittelt werden zu können. Es gab unter uns erwachsenen Katzen auch die eine oder andere, die nicht soooo furchtbar menschenscheu war und die Nähe der Menschen ertragen konnte. Auch diese erwachsenen Katzen wurden in die Obhut der Katzenhilfe genommen und haben ein Zuhause gefunden, da das Leben auf der Straße doch recht rauh ist.

 

Aber es gab auch einige unter uns, die die Nähe der Menschen überhaupt nicht ertragen konnten und deswegen hat man uns nach der tierärztlichen Versorgung kastriert in „unser Zuhause“ zurückgesetzt. Wir sind eigentlich ganz froh darüber, dass die Leute von der Katzenhilfe respektieren, dass es unter uns Katzen auch Kandidaten gibt, die ihre Freiheit nicht gegen vier Wände und ein Sofa eintauschen wollen. Wir sind frei geboren, Kinder von verwilderten Elterntieren, die uns die Furcht und Scheu vor Menschen mit in die Wiege gelegt haben.

 

Damit es uns aber gut geht, wurde der Futterstandort eingerichtet. Das ist eine ganz tolle Sache. Wir wissen, dass wir jeden Tag lecker zu essen bekommen und dann satt durch unser Revier streunen können. Manchmal passiert es auch, dass eine neu zugewanderte Katze über unseren Futterstandort stolpert und dann auch hier kleben bleibt. Wenn das den Betreuerinnen auffällt, die uns immer gut unter Beobachtung haben, dann melden sie es sofort der Katzenhilfe, die dann mit den Fallen anrückt, um den Neuzugang einzufangen.

 

Dabei ist es auch schon einmal vorgekommen, dass bei uns im Revier ein Kater aufgetaucht ist, der eigentlich ein Zuhause hatte und gesucht wurde. Er hat sich damals einfach verlaufen und nicht zu seinen Menschen zurückgefunden. Über unseren Futterstandort hatte er die Möglichkeit, wieder zu seinen Besitzern zurückkommen zu können, nachdem er eingefangen wurde. Er hatte nämlich einen Microchip. Das scheint eine ganz tolle Sache zu sein, wenn Katzen so ein Ding in sich tragen. Diese Katzen können über den Microchip immer wieder in ihr Zuhause zurückfinden, da der Microchip alle Daten der Katzen enthält. Natürlich müssen die Besitzer der Katzen diesen Microchip auch registrieren lassen! Bei der einen oder anderen Katze, die einen solchen Microchip trägt, hat es der Besitzer vergessen, diesen anzumelden. Dann finden leider solche Katzen – trotz Microchip – nicht nach Hause.

 

Wir beide sind eigentlich die letzten Katzen, die hier auf dem Resthof leben. Wir haben im Laufe der letzten Jahre leider einige unserer Katzenfreunde verloren. Drei wurden einfach nie wiedergesehen; eine von ihnen wurde überfahren; eine andere hatte leider einen ganz schlimmen Knochenkrebs und ihr konnte nicht mehr geholfen werden: sie hieß Schnecke. Freddy, Chili, Oskar, kleiner Grauer, Boy, Sina, Phoebe, Emil, Püppi. Wir waren einige…

 

Phoebe und Sina haben ein Zuhause gefunden. Die beiden Katzenmädchen mussten im Laufe der Jahre noch einmal eingefangen werden, da sie sich schwer verletzt hatten. Beide konnten nach der Behandlung nicht zurück in die Freiheit entlassen werden, da ihre Gesundheit dies nicht mehr zugelassen hat. Phoebe und Sina haben sich aber gut darauf einlassen können, nun mit Menschen unter einem Dach zu leben und beiden geht es gut. Sie sind zwar keine Schmusekatzen, die man so ohne Weiteres auf den Arm nehmen kann, aber sie lassen sich streicheln und kuscheln, wenn sie die Nähe ihrer jetzigen Besitzer suchen.

 

Auch Emil durfte, nachdem er noch einmal eingefangen werden musste, nicht zu uns zurückkommen. Bei ihm wurde festgestellt, dass er auf einem Auge blind geworden ist, Arthrose bekommen hat und zudem Probleme mit den Nieren bekommen hatte. Aber auch der Emil hatte Glück und hat als Patentier der Katzenhilfe ein Zuhause in einem Freigehege einer Tierschützerin gefunden, die solch menschenscheuen Katzen, wie der Emil es ist, ein artgerechtes Leben schenkt.

 

Uns beiden geht es echt gut. Wir haben unsere Freiheit, die wir so dringend benötigen und müssen keinen Hunger leiden. Es gibt sogar Momente, in denen wir uns das ein oder andere Mal ganz dicht an unsere Betreuerinnen herantrauen und während diese unser Essen in die Schälchen füllen, schon etwas zu stibitzen versuchen. Das sind die Situationen, bei denen unseren Betreuerinnen dann immer das Herz aufgeht, da sie uns sehr gerne haben.

 

Was wir uns wünschen?

Wir wünschen uns, dass wir noch recht lange gesund bleiben und unser freies Leben genießen dürfen. Und wir wünschen uns, dass wir immer gut gefüllte Näpfe haben und auch hin und wieder Leckereien bekommen. Dann sind wir wunschlos glücklich.

 

Was wir uns für die Katzenhilfe wünschen?

Da es super wichtig ist, dass die Katzenhilfe immer wieder in der Lage ist, Kastrationsaktionen durchzuführen und Katzen wie uns kastrieren lassen zu können, würden wir uns freuen, wenn Sie finanziell etwas dazu beisteuern mögen.

 

Alles Liebe, es grüßen euch

Frida und Frodo

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IBAN DE64 2508 0020 0107 9104 00

 

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Summe unserer Tierarztkosten im Jahr 2021

(Stand: 30. November)

25.087 €

Vielen Dank, dass wir das durch Ihre Hilfe ermöglichen konnten!

 

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