Katzenhilfe Hannover e.V.
Katzenhilfe Hannover e.V.

Neues von unseren beiden lieben Rentnern

21.01.2023

    

Tigger und Stupsi zogen vor einer Woche bei uns ein, da die beiden 15-jährigen Katzen ihr Zuhause verloren haben.
Mittlerweile verdauen sie nach und nach, dass sie nun bei uns sein müssen.

 

Zudem liegen nun auch alle Blutergebnisse vor:

Stupsi hat eine Schilddrüsenüberfunktion und schlechte Leberwerte.

Tigger hat leider ganz schlechte Nierenwerte, da er eine unbehandelte Niereninsuffizienz hat und damit verbunden Bluthochdruck. Zu allem Übel hat er (neben der auch noch gravierenden Herzproblematik) eine ausgeprägte Bauchspeicheldrüsenentzündung. Beide Faktoren bringen leider mit sich, dass er derzeit nur schlecht frisst und nur mittels guten Zuredens und durch das Anbieten von zig kleinen Mahlzeiten überhaupt etwas zu sich nehmen mag.


Beide Katzen werden nun mit den entsprechenden Medikamenten behandelt und weiterhin gepäppelt.
Trotz des Erlebten und der gesundheitlichen Baustellen tauen die beiden lieben Rentner nach und nach auf und sind für die Fürsorge und Streicheleinheiten dankbar. Die Betreuer haben mittlerweile auch herausgefunden, dass Tigger Türen öffnen kann. Bedingt dadurch, dass beide Katzen ein spezielles Futter benötigen und Stupsi mit seinem gesteigerten Appetit, den seine Krankheit mit sich bringt,  alles Fressbare wie ein Staubsauger aufsaugt, müssen beide Katzen derzeit getrennt voneinander gefüttert werden. Tigger ist durch seine krankheitsbedingte Fressunlust immer eher fertig und ruck zuck springt er auf den Türgriff und öffnet Stupsi das Zimmer.


Wir hoffen, dass beide Katzen unter der Medikation nach und nach besser werden und auch das Einleben und die Umstellung für beide weiterhin gut vorangeht, denn Stress ist im Kontext der nun bekannten Krankheiten äußerst kontraproduktiv.


Wir werden hin und wieder berichten, wie sich die beiden lieben Rentner entwickeln.
Stupsi und Tigger haben mittlerweile auch einen Paten gefunden und wir bedanken uns ganz herzlich bei Daniel dafür, dass er uns mit der Patenschaft unterstützt, da beide Katzen äußerst kostenintensiv sind. Bisher haben wir innerhalb nur einer Woche knapp 1.100 Euro für unsere beiden lieben Rentner gezahlt. Wenn uns hier jemand gern finanziell ein wenig unterstützen möchte, würden wir uns sehr freuen.

 

Herzliche Grüße
Frauke Ruhmann
im Namen des Teams

 

Spenden können gehen an:

 

Commerzbank Hannover

IBAN DE64 2508 0020 0107 9104 00

 

oder per Paypal:

Tigger & Stupsi, 2 liebe Rentner

15.01.2023

Vielleicht weine ich nicht,
aber es tut mir weh.
Vielleicht sage ich nichts,
aber ich fühle.
Vielleicht zeige ich nichts,
aber ich leide

Der 15jährige graue Tigger und seine gleichaltrige Katzenfreundin Stupsi sind am Freitag als Notfälle bei uns eingezogen.
Die beiden Katzen haben ihr Zuhause verloren, da der Besitzer schwerst erkrank ist und das Krankenhaus nicht mehr verlassen wird.
Beide Katzen wurden über die letzten Wochen von Angehörigen (aus Zeitgründen) nur sporadisch in der Wohnung des Besitzers grundversorgt. Dies hat deutliche psychische Spuren bei beiden Katzen hinterlassen, denn nur alle 3-4 Tage nur Futter hingestellt zu bekommen, ist nicht hilfreich gewesen, zumal beide Katzen ihren Besitzer und dessen Zuneigung schmerzlich vermisst haben.
Beide Katzen wurden am Freitag einem Tierarzt zugeführt, bevor sie auf unsere Pflegestelle einzogen, da u.a. bekannt war, dass Tigger und Stupsi, die uns als gesund, munter und agil beschrieben wurden, 5 Jahre lang nicht beim Tierarzt waren. Leider haben sich unsere Befürchtungen bestätigt, dass beide Katzen gesundheitliche Probleme haben könnten.
Traumatisiert und völlig verängstigt und äußerst gestresst sowie mit großem Durst wurden uns beide Katzen in der Tierarztpraxis überlassen. Wir wollten vermeiden, dass beide Katzen unüberlegt weitergegeben werden, zumal sie den Angehörigen eine Last waren. Versuche, die Katzen über ein bekanntes Online-Portal zu verschenken bzw. am Tag der Übernahme an uns, einer betagten Frau, übergeben zu wollen, konnten wir vermeiden, indem wir unsere Hilfe zusicherten.
Tigger ist gesundheitlich arg gebeutelt und wir hatten große Sorge, dass er den Umzug zu uns nicht überleben könnte: Herzgeräusche 4. Grades und eine pumpende schlechte Atmung (Schwierigkeiten beim Ein- und Ausatmen), Herzrasen nicht mehr zählbar (Vermutung SDÜ), mit Arrythmien. Zudem wackelnde eitrige Zähne mit Fistelbildung und vom Ernährungszustand zu dünn. Der Herz- Atmungszustand hat der Ärztin große Sorge bereitet und es bestand die Vermutung, dass Tigger einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden könnte. Gegen einen Klinikaufenthalt haben wir uns und auch die Ärztin entschieden, da über das dortige Stresspotential und die längere Fahrt dorthin die Gefahr noch größer war, ihn verlieren zu können. Eine Gradwanderung!
Auch Stupsi hat ein deutliches Herzgeräusch und ihr Gebiss ist ein eitriges Trümmerfeld, welches dringend (genau wie bei Tigger) mittels OP saniert werden muss. Dies können wir allerdings erst in Angriff nehmen, wenn wir wissen, ob noch weitere gesundheitliche Defizite vorliegen. Die Ergebnisse der aufwändigen Blutuntersuchungen hierzu erwarten wir Anfang der Woche.
Stupsi befindet sich in einem guten Ernährungszustand und da Tigger derzeit nur unter guten Zuredens sowie permanenten Anbietens von kleinen Mahlzeiten überhaupt frisst, erklärt sich Stupsis Ernährungszustand, die trotz ihrer schlechten Zähne mit Begeisterung frisst.
Beide süßen Rentner sind heute im Laufe des Tages nach und nach auf unserer Pflegestelle immer mehr aufgetaut und sie nehmen gerne Kontakt auf. Sie zeigen deutlich, dass sie für jegliche Ansprache und Berührungen dankbar sind. Immer wieder und immer öfter nähern sie sich den beiden Betreuern. Wir freuen uns sehr über diesen positiven Verlauf der Kontaktaufnahme, mit dem so schnell nicht zu rechnen war.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir für Tigger und Stupsi mehrere Paten finden könnten, da die noch bevorstehenden Behandlungen und einige Untersuchungen sehr kostenintensiv sein werden. Zudem werden die Katzen bis auf weiteres bei uns bleiben, bis sie gesundheitlich- als auch psychisch- wieder vollkommen okay sind.
 

Wir werden zu unseren entzückenden „lieben Rentnern“ regelmäßig Updates posten und geben ihnen nun erst einmal die Zeit, das Erlebte zu verdauen. Daneben werden wir beiden Katzen die nötige Behandlung zukommen lassen, bis sie letztendlich für die dringend notwendigen Zahnsanierungen narkosefähig sind.

Herzliche Grüße
Frauke Ruhmann
im Namen des Teams

Informationsblatt
Patenschaftsinformation.pdf
PDF-Dokument [106.2 KB]
Formular Patenschaften
Erklärung über eine Patenschaft.pdf
PDF-Dokument [95.8 KB]

Summe unserer Tierarztkosten im Jahr 2023

(Stand: 16.01.2023)

 

1.859,42 €

 

Vielen Dank, dass wir das durch Ihre Hilfe ermöglichen konnten!

 

Summe unserer Tierarztkosten

im Jahr 2022

(Stand: 31.12.2022)

41.776,73 €

 

 

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