Katzenhilfe Hannover e.V.
Katzenhilfe Hannover e.V.

Nachtrag zum Update "Kastrations-verordnung Burgwedel"

14.01.2023

Laut heutigem Zeitungsartikel in der HAZ, Lokalteil Burgwedel, gibt die Stadt Burgwedel vor, kein Katzenproblem bzw. kein Problem mit streunenden Katzen zu haben. Man beziehe sich damit auf Aussagen von ortsansässigen Tierärzten sowie der regionalen Veterinärbehörde, von denen jeweils Stellungnahmen seitens der Stadt eingeholt worden sind.


Die Stadt Burgwedel sichert aber dennoch zu, unsere Petition auf die Einführung einer Kastrationsverordnung am 09.02.23 im zuständigen Fachausschuss diskutieren zu wollen und dass man, „obwohl es keine Probleme mit Streunerkatzen geben würde“, dennoch eine Verordnung zum Schutz der Katzen befürworten wolle.

Ein Widerspruch in sich! Zudem ist es für uns auch nicht nachvollziehbar, dass die regionale Veterinärbehörde, als auch Tierärzte, keine Probleme in Bezug auf sich vermehrende Streunerkatzen sieht.


Wir sind gespannt, wie sich der weitere Verlauf in Bezug auf eine Katzenschutzverordnung entwickeln wird.


Letztendlich werden die Aktivitäten der Tierschutzvereine, die seit Jahren kontinuierlich Kastrationsaktionen von verwilderten Katzenpopulationen durchführen bzw. die Aufnahme und Versorgung von Fundkatzen gewährleisten völlig ausgeblendet, da sich letztendlich ausschließlich auf die Aktivitäten der Tierschutzorganisationen verlassen wird!

Schlussendlich möchten wir anmerken, dass wir gerade erst im letzten Jahr wieder einen Hilferuf aus Burgwedel erhalten haben, wo es um 17 nicht kastrierte Katzen ging, die eingefangen und kastriert werden mussten. Die meisten davon weiblich! Und das ist KEIN Einzelfall!


Aber ein Problem hat Burgwedel mit Streunerkatzen ja nicht…

 

Herzliche Grüße
Frauke Ruhmann
im Namen des Teams

Update zu unserer Petition "Kastrationsverordnung in Burgwedel"

11.01.2023

Mit heutigem Tag erhielten wir, nach 11 ! Monaten des Wartens und vermehrten Nachfragen (seitdem wir unsere Petition „Einführung einer Kastrationsverordnung“ im Februar letzten Jahres vorgelegt haben), Nachricht aus Burgwedel.
Man sichert uns zu, dass die Petition nun demnächst dem Fachausschuss, anschließend dem Verwaltungsausschuss und dann im März dem Rat zwecks Abstimmung vorgelegt werden soll.

Wir sind gespannt, ob die Politiker in Burgwedel die Notwendigkeit in Bezug auf eine Kastrationsverordnung sehen und hierüber positiv abstimmen werden, zumal Nachbargemeinden wie Burgdorf und Uetze die Verordnungen schon eingeführt haben. Zudem haben auch Hannover (seit Januar 2019), Sehnde, Lehrte und Pattensen ebenfalls eine Kastrationsverordnung, nachdem wir auch in diesen Städten/Gemeinden Petitionen vorgelegt haben. Zudem baten uns diese Gemeinden, dem Fachausschuss-Sitzungen beizuwohnen, um die Sachlage erörtern zu können!
Isernhagen lässt sich, obwohl wir auch hier vor 10 Monaten die Petition eingereicht haben, nach wie vor Zeit und hüllt sich in Stillschweigen. Nach Rücksprache letztes Jahr im Oktober (siehe HAZ-Artikel) räumte Isernhagen ein, dass unsere Petition „untergegangen“ sei. Seitdem erneut Funkstille und Desinteresse!

Wir freuen uns über jede Stadt und Gemeinde, die sich gründlich und gewissenhaft mit dieser Thematik auseinandersetzt und zum Schutz der Tiere tätig wird, indem sie Katzenschutzverordnungen erlassen!

Letztendlich ist es Aufgabe der Städte und Gemeinden, sich insbesondere um Fundkatzen kümmern zu müssen und NICHT die Aufgabe der Tierschutzvereine, auf die die Problematik seit Jahren abgewälzt wird. Und die damit verbunden nicht nur wiederkehrend ein Kapazitäten-Problem haben, um alle Tiere aufnehmen zu können, sondern zudem auch an ihre finanziellen Grenzen geraten. Zumal die Gebührenordnung für Tierärzte nun seit November letzten Jahres (durch die Bundesregierung) enorm angehoben worden ist. Das bringt das Problem mit sich, all die Katzen jetzt überhaupt noch versorgen zu können.

Mit Bedauern und zu unserer großen Enttäuschung hat Langenhagen (auch hier hatten wir eine Petition eingereicht) in der Petitionsausschuss-Sitzung leider für eine landesweite Kastrationsverordnung gestimmt, da diese im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung anvisiert wird. Obwohl wir die dortigen Mandatsträger*innen von der Notwendigkeit überzeugen konnten, empfahl der Ausschussleiter, welcher auch Landtagsabgeordneter ist, für eine landesweite Verordnung zu stimmen, anstatt explizit nur für Langenhagen (siehe HAZ-Artikel vom 24.12.22).
Vor Abstimmung legten wir ein Veto ein, dass eine landesweite Verordnung zu lange auf sich warten lassen wird und zudem Langenhagen mit gutem Beispiel vorangehen könnte. Der Ausschussleiter betonte daraufhin, dass die Landesregierung zudem Gelder für eine landesweite Kastrationsaktion freigeben möchte und dass man damit verbunden ja guten Willen zeigen würde. Grundsätzlich ist es löblich, löst aber nicht das Grundproblem!

 

Mittlerweile räumte der Landtagsabgeordnete ein, das sollte eine landesweite Verordnung „doch“ zu lange auf sich warten lassen, man explizit das Thema NUR für Langenhagen noch einmal aufnehmen „könne“.

Folgende Städte/Gemeinden in der Region von Hannover zeigten sich tierschutzorientiert und verantwortlich und haben Katzenschutzverordnungen eingeführt:


- Barsinghausen: Kastrationspflicht
- Burgdorf: Kastrationspflicht
- Burgwedel: KEINE (demnächst in Abstimmung)
- Garbsen: Kastrationspflicht
- Gehrden: Kastrationspflicht
- Hannover: Kastrationspflicht
- Hemmingen: KEINE (Petition unserseits -auf Wunsch eines Mandatsträgers- in Vorbereitung)
- Isernhagen: KEINE (Petition liegt vor)
- Laatzen: KEINE
- Langenhagen: KEINE
- Lehrte: Kastrationspflicht
- Neustadt am Rübenberge: Kastrationspflicht
- Pattensen: Kastrationspflicht
- Ronnenberg: KEINE (Petition liegt vor)
- Seelze: KEINE
- Sehnde: Kastrationspflicht
- Springe: Kastrationspflicht
- Uetze: Kastrationspflicht
- Wedemark: KEINE
- Wennigsen: Kastrationspflicht
- Wunstorf: Kastrationspflicht

Wir bleiben zum Schutz der Katzen am Ball und versuchen in der gesamten Region Hannovers nach und nach Kastrationsverordnungen mittels Petitionen durchzusetzen.

Herzliche Grüße
Frauke Ruhmann
im Namen des Teams

Summe unserer Tierarztkosten im Jahr 2023

(Stand: 16.01.2023)

 

1.859,42 €

 

Vielen Dank, dass wir das durch Ihre Hilfe ermöglichen konnten!

 

Summe unserer Tierarztkosten

im Jahr 2022

(Stand: 31.12.2022)

41.776,73 €

 

 

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