Katzenhilfe Hannover e.V.
Katzenhilfe Hannover e.V.

Update Inkrafttreten Kastrationspflicht Uetze zum 18. Februar 2022

 

Der Rat der Stadt Uetze hatte Ende Januar abschließend darüber abgestimmt, dass eine Kastrationsverordnung in Uetze eingeführt wird!


Am 18. Februar 2022 tritt die Verordnung nun in Kraft und damit verbunden dürfen Katzen ausschließlich nur noch kastriert, mittels Microchip gekennzeichnet und in einem Haustierregister registriert, in den Freigang gelassen werden. Bei Zuwiderhandlung drohen Bußgelder.


Die Pflichten der Verordnung gelten außerdem auch für Personen, die freilebende bzw. verwilderte Hauskatzen regelmäßig füttern. Diese Personen haben nun ebenfalls Sorge dafür zu tragen, dass diese Katzen kastriert und registriert werden. Hierfür kann Hilfe bei den zuständigen Tierheimen eingeholt werden, die beim Einfangen und Kastrieren dieser Katzen helfen.

 

16.02.2022

 

Herzliche Grüße

Frauke Ruhmann

im Namen des Teams

Uetze führt die Kastrationsverordnung ein!

 

Mit Freude dürfen wir mitteilen, dass die Gemeinde Uetze (zum nächst möglichen Zeitpunkt) die Kastrationsverordnung einführen wird!

Diesen Dienstag hatte der Verwaltungsausschuss positiv für die Verordnung abgestimmt und am gestrigen Donnerstag hat der Rat der Gemeinde Uetze ebenfalls abschließend für die Kastrationsverordnung gestimmt.

Sowie die nötigen Formalitäten abschließend geklärt sind, wird die Verordnung in Kraft treten und auch veröffentlicht werden.

Wir vermuten, dass die Katzenschutzverordnung schon zum Februar in Kraft treten wird/kann.

Wir sprechen der Gemeinde Uetze unsere Glückwünsche aus, dass sie die Notwendigkeit einer Kastrationsverordnung anerkannt und tierschutzorientiert gehandelt hat!

Leider gibt es noch immer etliche Gemeinden, die das Elend der Fund- und Straßenkatzen ausblenden und eine Katzenschutzverordnung als nicht nötig erachten. So auch leider die unmittelbar angrenzenden Gemeinden Lehrte und Sehnde, obwohl auch hier dringender Handlungsbedarf besteht!

Gerade in Lehrte und auch Sehnde gibt es übermäßig viel Katzenelend und auch große Populationen von nicht kastrierten Streunerkatzen. Zudem gibt es in diesen Gemeinden kaum private Tierschutzorganisationen und/oder Tierheime, die sich dieser Katzenpopulationen in Form von Kastrationsaktionen annehmen bzw. Fundtiere aufnehmen.

Es wird Zeit, dass auch in diesen Gemeinden eine Kastrationsverordnung eingeführt wird, zumal es die Aufgabe der Gemeinden (Städte) ist, sich um Fund- und Straßenkatzen kümmern zu müssen.



Herzliche Grüße
Frauke Ruhmann
im Namen des Teams

 

28.01.2022

Wir informierten am 29.10.2021 darüber, dass die Gemeinde Uetze bezüglich ihrer Bemühungen, eine Katzenschutzverordnung einzuführen, mit uns Kontakt aufgenommen und um Informationen und Unterstützung gebeten hat.

Nach telefonischer Rücksprache mit der Gemeinde Uetze haben wir nun erfahren, dass der Antrag zur Einführung einer Katzenschutzverordnung in Uetze noch in diesem Monat dem Fachausschuss vorgelegt wird. Am 20.01.2022 tagt der Umweltausschuss der Gemeinde Uetze und mit Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Beschluss über den Entwurf „Einführung einer Kastrationsverordnung“ auf der Tagesordnung steht und hierüber abgestimmt werden soll.

Weiterhin haben wir erfahren, dass die Katzenschutzverordnung aus Hannover - an der die Katzenhilfe Hannover mitgearbeitet und um dessen Durchsetzung/Einführung wir gekämpft haben - als Vorlage gedient hat. Wir sind gespannt, ob der Entwurf vom Uetzener Ausschuss anerkannt und genehmigt wird.

In diesem Zusamenhang möchten wir nochmals darauf hinweisen, wie wichtig Kastrationsverordnungen sind, die die Katzen schützen!
Aktuell gehen wir einer Meldung nach, bei der es um eine große Katzenpopulation in der Region Hannover geht. Da viele in der hannoverschen Region liegende Gemeinden und Kommunen noch immer keinen Handlungsbedarf sehen, Katzenschutzverordnungen zu befürworten, sind die Tiere nach wie vor die Leidtragenden, da sie unversorgt und teils mit Krankheiten und Verletzungen behaftet ein elendes Dasein führen müssen.
Aus der aktuellen Meldung geht hervor, dass es sich um ca. 15 - 20 Katzen (zumeist weiblich) handeln soll, die sich alle - da nicht kastriert - rasant vermehren. Wir bleiben an dem Fall dran und werden versuchen, auch hier zu helfen.

Herzliche Grüße
Frauke Ruhmann
im Namen des Teams

Wir berichteten, das Uetze eine Kastrationsverordnung einführen möchte und in diesem Zusammenhang Kontakt zu uns gesucht hat.

Mit großer Freude dürfen wir mitteilen, dass der Entwurf der Kastrationsverordnung am Donnerstag letzter Woche mit nur einer Gegenstimme durch den 1. Ausschuss befürwortet worden ist!

Am Dienstag kommender Woche tagt der Verwaltungsausschuss und auch hier muss die Mehrzahl für die Kastrationsverordnung stimmen.

Sollte auch der Verwaltungsausschuss mehrheitlich für die Verordnung stimmen, wird der Rat der Stadt Uetze kommenden Donnerstag abschließend über die Kastrationsverordnung entscheiden.

Wir sind guter Dinge, dass die Notwendigkeit, dringend eine Katzenschutzverordnung einzuführen, anerkannt und befürwortet wird.

Wir freuen uns riesig im Interesse der Katzen!

Herzliche Grüße
Frauke Ruhmann

Auch Uetze braucht dringend eine Kastrationsverordnung

29.10.2021

In dieser Woche wurden wir von der Gemeinde Uetze kontaktiert, da dort derzeit diskutiert wird, ob die Notwendigkeit für die Einführung einer Kastrations-verordnung gegeben ist.

 
Wir wurden in erster Linie um Informationen gebeten, die Aufschluss über Katzenpopulationen und das damit verbundene Tierleid in der Gemeinde Uetze geben können. Dies begründet sich darin, dass unser Verein in 2018 erfolgreich die Kastrationsverordnung im Stadtgebiet Hannover durchsetzen konnte, die dann zum 01.01.2019 in Kraft trat.
 
Da wir im Verlauf der letzten drei Jahre auch in Uetze Kastrationsaktionen (über eine uns dort bekannte Tierschützerin) durchführen lassen haben und zum großen Teil auch Kitten bzw. erwachsene, unversorgte Katzen aus diesem Bereich aufgenommen und vermittelt haben (siehe Berichte Janina, Joschi, Jenny etc.), plädieren wir dringend dafür, die Katzenschutzverordnung in Uetze einzuführen!
Vor ca. zwei Jahren beispielsweise haben wir in Uetze eine Kastrationsaktion mitfinanziert, bei der es um einen privaten Katzenhalter ging, der mittlerweile 26 Katzen (alle unkastriert und mittlerweile schon halbscheu) im Freigang gehalten hatte. Die Situation war dem Katzenliebhaber letztendlich über den Kopf gewachsen:
Zum Teil durften insbesondere die Kater und auch die nicht tragenden Katzen nur noch im Garten verweilen. Die tragenden Katzen und Muttertiere wurden vorerst im Wohnbereich gehalten. Auch sie durften sich dann anschließend ebenfalls nur noch außerhalb des Wohnbereiches aufhalten. Die damit verbundenen permanenten Verpaarungen der Katzen galt es einzudämmen, die Kitten zu vermitteln und auch Halbwüchsige in unsere Vermittlung aufzunehmen.
 
In Uetze gibt es einige landwirtschaftliche Betriebe, die Katzen halten und es gibt Freigängerkatzen, die unkastriert und ohne Kennzeichnung mittels Microchip von verantwortungslosen Katzenhaltern rausgelassen werden. Auch neue Katzen laufen zu und die Bereitschaft, diese Tiere kastrieren zu lassen, ist oftmals nicht vorhanden, da es ja nicht die eigene Katze ist. Zahlreiche Angebote von Katzenschutzorganisationen, die Katzen einfangen zu wollen, um sie auf Vereinskosten kastrieren und kennzeichnen zu lassen, werden ignoriert bzw. z.B. mit den Worten abgelehnt: “Das wird die Natur schon regeln.“
Bekannt ist auch, dass leider nach wie vor sogar zu anderen Mitteln gegriffen wird, um sich der Kitten zu entledigen. So wurden 2019 Kitten in die Jauchegrube eines Hofes geworfen!
 
Halterlose Katzen, die nicht kastriert sind, fristen nachweislich ein erbärmliches Dasein auf der Straße und leiden massiv (siehe Bericht Evern-Kater)! Hunger, Verletzungen und unter Katzen ansteckende Krankheiten sind das Los dieser Tiere.
Es ist Aufgabe der Städte, Kommunen und Gemeinden, sich darum zu kümmern und das Tierleid zu vermindern, indem sie Kastrationsverordnungen einführen.
 
Bereits vor Jahren wurde das Tierschutzgesetz um den Paragraphen 13 b erweitert, der das Einführen einer Kastrationsverordnung erleichtert. Meist scheitert es leider an der Politik, eine Verordnung durch die Gremien absegnen zu lassen; meist zum großen Unverständnis der Bürger*innen und Tierschützer*innen.
 
Die 2018 eingeführten landesweiten Kastrationsaktionen, die die niedersächsische Landesregierung auf den Weg gebracht hat, sprechen eine deutliche Sprache!
In 2018 und 2019 konnten insgesamt 7.420 Streunerkatzen erfolgreich eingefangen, kastriert und mittels Microchip gekennzeichnet werden. In 2020 waren es ca 3.800.
Innerhalb weniger Tage (10-12 Tage) waren die für die einzelnen Aktionen freigegebenen Mittel jeweils erschöpft, was verdeutlicht, wie wichtig und notwendig diese Aktionen und vor allem Katzenschutzverordnungen sind! Wir haben an diesen Kastrationsaktionen mitgewirkt und jeweils so viele Katzen wie möglich eingefangen, gemäß der Bedingungen versorgen lassen und hierüber abgerechnet, da auch unser Verein keine Fördermittel bezieht, sondern die Tierschutzarbeit ausschließlich durch wohlwollende Spendengelder sowie aus wenigen Mitgliedsbeiträgen bestreitet. Wie auch einige andere private Katzenschutz-Vereine leisten auch die Mitarbeiter*innen unseres Vereins die Tierschutzarbeit (neben der vollen Berufstätigkeit) im Ehrenamt und die uns zur Verfügung stehenden Mittel fließen zu 100 % in die Tierschutzarbeit!
 
Wir gehen mit dem Landestierschutzbund konform: „Die Gemeinden müssen schneller und flächendeckend Katzenschutzverordnungen erlassen!“
 
Würden die kleinen privaten Katzenschutzvereine - so auch die Katzenhilfe Hannover seit über 30 Jahren - nicht kontinuierlich Kastrationsaktionen freilebender Katzen durchführen, wäre die Problematik und das Elend der Katzen noch größer. Die Tierschützer*innen bilden ein Gegengewicht zu den ständig wachsenden Katzenpopulationen, bewältigen aber auch mit Kontinuität das Problem nicht dauerhaft. Oftmals sind große Katzenpopulationen nicht bekannt, da Katzenliebhaber im Stillen füttern, ohne über die Notwendigkeit von Kastrationen nachzudenken oder sich ggf. Hilfe von den jeweils ortsansässigen Tierschutzorganisationen zu holen.
 
Die oben benannten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In Hannover hat sich die Einführung der Katzenschutzverordnung zum 01.01.2019 (lt. unserer Erfahrungswerte) schon jetzt ausgezahlt. Ein weiterer Aspekt ist der, dass nun auch die Katzenhalter*innen in die Pflicht genommen werden können, die ihre Katzen nach wie vor unkastriert in den Freigang lassen und sich damit verbunden verantwortungslos zeigen, da der Bestand der Straßenkatzen durch die der nicht kastrierten Halterkatzen permanent ergänzt wird.
Sollten Katzenhalter*innen sich in Hannover nicht an die Verordnung halten, werden diese bei Hinweisgebung bzw. Bekanntwerden umgehend von der Katzenhilfe Hannover der zuständigen Veterinärbehörde gemeldet, um die Kastration durchsetzen zu lassen.
 
Fragen wie: „Sterben die Europäischen Kurzhaarkatzen dann nicht aus?“ können wir verneinen. Wir Tierschützer und auch uns bekannte Veterinäre schließen das aus, zumal es noch immer etliche Katzenhalter gibt/geben wird, die sich Katze und Kater (in reiner Wohnungshaltung) unkastriert halten und sich diese noch immer erfolgreich bis zu zwei- oder dreimal pro Jahr verpaaren werden.
 
Fakt ist: Jede Stadt bzw Gemeinde, die eine Katzenschutzverordnung einführt, zeigt sich zeitgemäß und tierschutzorientiert und geht zudem mit gutem Beispiel voran!
 
Wie sagte schon Gandhi?
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."
 
Drücken wir die Daumen, dass die Notwendigkeit einer Katzenschutzverordnung für Uetze anerkannt wird und schnellstmöglich in Kraft tritt. Diskutiert wird, die hannoversche Verordnung als Beispiel hierfür zu nehmen.
 
Frauke Ruhmann
im Namen des Teams

Summe unserer Tierarztkosten im Jahr 2024

(Stand: 15.02.2024)

 

7.694,56 €

 

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Summe unserer Tierarzt-kosten im Jahr 2023

68.267,95 €

 

 

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