Katzenhilfe Hannover e.V.
Katzenhilfe Hannover e.V.

Update zur Kastrations-verordnung in Langenhagen

23.12.2022

 

 

Update zur Kastrationsverordnung in Langenhagen

 

Die Stadt Langenhagen informierte uns schriftlich, dass der Rat der Stadt Langenhagen unsere Petition „Einführung einer Kastrationsverordnung“ als Resolution dem Niedersächsischen Landtag vorlegen will.
Der Rat folgt damit der Empfehlung des Petitionsausschusses, deren Vorsitzender auch Landtagsabgeordneter ist. Dieser begründet das Vorgehen dahingehend, das über den jüngst geschlossenen neuen Koalitionsvertrag eine landesweite Verordnung „geplant“ ist. Ob diese letztendlich umgesetzt werden kann und vor allem WANN, diese Frage steht offen im Raum!

Unser Veto wurde in diesem Zusammenhang im Ausschuss, vor Abstimmung über unsere Petition, von den Mandatsträger*innen nicht wahrgenommen, ebenda der Ausschussleiter in seiner „Funktion als Landtagsabgeordneter“ das Vorhaben der Landesregierung eine landesweite Verordnung einführen zu WOLLEN mit „hoher Priorität“ eingestuft hatte.

 

Letztendlich haben sich unsere Befürchtungen bestätigt und zum derzeitigen Zeitpunkt ist vorerst nicht mit einer landesweiten Verordnung zu rechnen.
Die Vorgehensweise der Landesregierung, als erstes Gelder für landesweite Kastrationsaktionen freigeben zu wollen, ist zwar löblich, ÄNDERT ABER KEINESFALLS DAS GRUNDPROBLEM!

 

Wir können die Vorgehensweise des Landtagsabgeordneten nicht nachvollziehen, zumal alle Mandatsträger*innen von der Notwendigkeit einer Verordnung in Bezug auf unsere Ausführungen überzeugt waren.


Zudem hätten die Tierschutzvereine über eine Kastrationsverordnung explizit für Langenhagen, eine Handhabe gehabt, die „Kastrationsignoranten“ auffordern zu können, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Damit verbunden hätten die nun zu erwartenden Würfe der nicht kastrierten Katzen in den kommenden Jahren, vermieden werden können!

Vielleicht hätten wir unsere Petition eher in Langenhagen einreichen sollen, bevor es in diesem Jahr zu den Landtagswahlen und damit verbunden dazu gekommen ist, das der Petitionsausschussleiter auch gleichzeitig Landtagsabgeordneter ist.

Lesen Sie gerne hierzu den Artikel:

 

https://www.haz.de/lokales/umland/langenhagen/langenhagen-noch-keine-kastrationspflicht-fuer-freigaengerkatzen-stadt-setzt-aufs-land-2LF5KMYEE6YMLO6ZBFKB6OQPIM.html?outputType=valid_amp



 

Petition in Langenhagen eingereicht

 

Update zur Kastrationsverordnung in Langenhagen

23.11.2022

 

Update zur Kastrationsverordnung in Langenhagen

Gestern haben wir vor dem Petitionsausschuss in Langenhagen gesprochen, da unsere Petition, eine Kastrationsverordnung einzuführen, ins Verfahren aufgenommen wurde.
 

In einem fast einstündigen Gespräch haben wir den Mandatsträger*innen Rede und Antwort gestanden und konnten klar darlegen, dass eine Kastrationsverordnung unerlässlich ist.
Deutlich rauszuhören war, dass die Mandatsträger*innen geschockt waren, nachdem wir die Einzelheiten in Bezug auf freilebende verwilderte Katzenpopulationen, als auch Zahlen und Fakten zu Fundkatzen, erörtert haben.
Alle Mandatsträger*innen folgten unserer Petition, eine Kastrationsverordnung einführen zu lassen, da diese dringend notwendig ist!
Der Ausschussleiter, der auch Landtagsabgeordneter ist, gab unter anderem an, dass die Forderungen unserer Petition fast identisch mit den jüngst geschlossenen Koalitionsvertrag (letzte Woche Dienstag) der Landesregierung ist, die vorsieht, eine landesweite Kastrationsverordnung einführen „zu lassen“.

In Bezug auf die Abstimmung erklärte der Landtagsabgeordnete, dass er empfehlen würde, unsere Petition für Langenhagen nicht „nur“ für Langenhagen zu verabschieden, sondern für eine landesweite Kastrationsverordnung zu stimmen, die dann in Niedersachsen in Kraft treten soll! Hierüber wurde einstimmig befunden.

Unsere (vor Abstimmung) geäußerten Bedenken, dass eine landesweite Kastrationsverordnung in der Umsetzung länger dauern würde, wurden von dem Landtagsabgeordneten dahingehend erörtert, dass eine landesweite Verordnung einzuführen eine hohe Priorität der Landesregierung sei und er davon „ausgeht“, dass diese binnen kürzester Zeit „verabschiedet werden könnte“.

 

Wir sind skeptisch in Bezug auf diese Ausführung, lassen uns aber gerne positiv überraschen.
 

Zudem hoffen wir, dass eine landesweite Verordnung ebenso schnell in Kraft treten würde, wie die, die es „nur“ für Langenhagen gegeben hätte, denn damit verbunden hätten die Tierschutzvereine frühzeitig auf den „privaten Plätzen“ eingreifen können, auf denen nachweislich eine Vielzahl von nicht kastrierten Katzen leben. Und damit verbunden hätten die „Frühjahres-Verpaarungen“ und zu erwartenden Katzenwürfe vermieden werden können!
Dies setzt allerdings eine Kastrationsverordnung voraus, da uns diese „Katzenhalter“ seit Jahren nicht tätig werden lassen und sich diese Katzen nach wie vor nicht kastriert im Freigang aufhalten und rasant vermehren.
Da der Zuständigkeitsbereich des Landtagsabgeordneten auch Burgwedel und Isernhagen ist, gehen wir davon aus, dass er auch diesen beiden Gemeinden die Empfehlung auf eine landesweite Kastrationsverordnung aussprechen wird, was sehr bedauerlich wäre, zumal unsere Petitionen diesen beiden Gemeinden seit 9 !!! Monaten vorliegt und bisher (trotz Nachfrage) nichts passiert ist. Hier wäre es zielführend gewesen, unsere Petition nicht zu ignorieren und (so scheint es) auf eine landesweite Verordnung zu hoffen, sondern diese umzusetzen, so wie es Sehnde, Lehrte und auch Pattensen getan haben, die eine Verordnung zum Wohl der Katzen erlassen haben.

Wir sind der Überzeugung, dass gezielt gestellte Petitionen in den Gemeinden, in denen es noch keine Kastrationsverordnungen gibt, eher zielführend sind, als eine avisierte landesweite Kastrationspflicht, die unserer Meinung nach noch länger auf sich warten lassen wird. Wir werden von daher unser Bestreben, in der Region Kastrationsverordnungen einführen zu lassen, weiter fortsetzen, um dem Tierleid effektiv entgegen zu wirken.

 

So wie wir den Landtagsabgeordneten verstanden haben, soll die hannoversche Kastrationsverordnung landesweit als Vorlage dienen und ggf. übernommen werden, was uns sehr freuen würde, da wir diese in 2018 durchgesetzt und daran mitgearbeitet haben.

 

Herzliche Grüße

Frauke Ruhmann

im Namen des Teams

Petition in Langenhagen eingereicht

12.10.2022

 

Update zu Gemeinden ohne Kastrationsverordnung

 

Da auch Langenhagen noch immer keine Katzenschutzverordnung hat, haben wir mit heutigem Tage unsere Petition „Einführung einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht“ eingereicht.

 

Gerade in Langenhagen (insbesondere im Bereich Engelbostel, Kaltenweide und Schulenburg) kommt es regelmäßig zu Meldungen von Fund- oder verwilderten Katzen, weswegen auch in dieser Gemeinde eine Katzenschutzverordnung dringend von Nöten ist.

 

Wir werden im Verlauf Updates hierzu veröffentlichen.

 

Herzliche Grüße

Frauke Ruhmann

Im Namen des Teams

Summe unserer Tierarztkosten im Jahr 2024

(Stand: 15.02.2024)

 

7.694,56 €

 

Vielen Dank, dass wir das durch Ihre Hilfe ermöglichen konnten!

 

Summe unserer Tierarzt-kosten im Jahr 2023

68.267,95 €

 

 

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